Was ist eine Eidesstattliche Erklärung?
Inhaltsverzeichnis
- 1 Was ist eine Eidesstattliche Erklärung?
- 2 Warum ist die Eidesstattliche Erklärung Hausarbeit wichtig?
- 3 Wann braucht man eine Eidesstattliche Erklärung?
- 4 Formale Anforderungen und Inhalte
- 5 Position in der Hausarbeit
- 6 Eidesstattliche Erklärung Muster (Download & Beispiel)
- 7 Häufige Fehler vermeiden
- 8 Konsequenzen – Eidesstattliche Erklärung Hausarbeit & Plagiat
- 9 Die Eidesstattliche Erklärung richtig abgeben
- 10 FAQ – Eidesstattliche Erklärung Hausarbeit
Die Eidesstattliche Erklärung (auch Selbstständigkeitserklärung oder „Erklärung an Eides statt“ genannt) ist eine kurze, aber rechtlich verbindliche Erklärung am Anfang oder Ende deiner wissenschaftlichen Arbeit. Darin bestätigst du, dass du deine Arbeit selbstständig verfasst, alle Quellen korrekt angegeben und keine unerlaubten Hilfsmittel verwendet hast. Außerdem versicherst du, dass die Arbeit nicht schon einmal eingereicht wurde. Ort, Datum und deine handschriftliche Unterschrift machen die Erklärung gültig.
Wenn du wenig Zeit hast und deine Arbeit professionell unterstützen lassen möchtest, kannst du deine Hausarbeit schreiben lassen – aber denke daran: Die Eidesstattliche Erklärung verpflichtet dich trotzdem, die Eigenständigkeit zu bestätigen. Achte daher darauf, dass deine Arbeit plagiatsfrei ist und allen wissenschaftlichen Standards entspricht.

Warum ist die Eidesstattliche Erklärung Hausarbeit wichtig?
Die Eidesstattliche Erklärung Hausarbeit ist weit mehr als eine reine Formalität. Sie ist ein zentraler Bestandteil deiner wissenschaftlichen Arbeit und stellt sicher, dass deine Hausarbeit unter Einhaltung aller akademischen Standards erstellt wurde. Mit dieser Erklärung bestätigst du offiziell deine wissenschaftliche Integrität: dass du deine Hausarbeit eigenständig geschrieben, alle Quellen ordnungsgemäß zitiert und keine unerlaubten Hilfsmittel verwendet hast.
Universitäten und Hochschulen sehen die hausarbeit eidesstattliche erklärung als Voraussetzung für eine faire und transparente Bewertung. Ohne sie kann deine Hausarbeit in vielen Fällen nicht angenommen werden – selbst dann, wenn sie inhaltlich hervorragend ist.

Darüber hinaus erfüllt die eidesstattliche Erklärung eine Schutzfunktion:
- Nachweis der Eigenleistung: Sie dokumentiert, dass die Arbeit deine eigene ist.
- Sicherung der Prüfungsordnung: Sie verhindert unfaire Vorteile und schützt andere Studierende.
- Plagiatsschutz: Hochschulen dürfen deine Arbeit mit Plagiatserkennungssoftware prüfen.
Wer falsche Angaben macht oder eine Arbeit mit Plagiaten einreicht, riskiert schwerwiegende Konsequenzen:
- Notenaberkennung oder Bewertung mit „nicht bestanden“
- Sperre für weitere Prüfungen oder Module
- Exmatrikulation im schlimmsten Fall
- und bei vorsätzlichem Täuschungsversuch sogar strafrechtliche Folgen, da es sich um eine eidesstattliche Versicherung handelt
Deshalb ist die eidesstattliche Erklärung nicht nur für die Hochschule wichtig, sondern auch für dich selbst. Sie zeigt, dass du nach den Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens vorgegangen bist, schützt dich vor unberechtigten Plagiatsvorwürfen und stärkt die Glaubwürdigkeit deiner Ergebnisse.
Wann braucht man eine Eidesstattliche Erklärung?
In den meisten Fällen ist die eidesstattliche Erklärung Pflicht bei größeren wissenschaftlichen Arbeiten wie der Bachelorarbeit oder Masterarbeit. Sie ist fester Bestandteil vieler Prüfungsordnungen und muss vor der Abgabe unterschrieben werden.
Manche Hochschulen fordern sie jedoch auch bei kleineren Arbeiten, etwa Hausarbeiten oder Seminararbeiten. Hier lohnt sich immer ein Blick in den Leitfaden deiner Fakultät oder ein kurzes Nachfragen beim Betreuer, um sicherzugehen.
Fehlt die Erklärung, kann deine Arbeit im schlimmsten Fall nicht bewertet werden – unabhängig von Inhalt oder Qualität. Deshalb solltest du frühzeitig klären, ob sie für deine Arbeit notwendig ist, damit du sie rechtzeitig vorbereiten und korrekt einfügen kannst.
Formale Anforderungen und Inhalte
Die eidesstattliche Erklärung folgt inhaltlich klaren Regeln. Sie ist meist kurz – ungefähr eine halbe Seite – und muss eindeutig formuliert sein.
Checkliste – Eidesstattliche Erklärung Hausarbeit
Achte darauf, die Formulierungen nicht zu stark zu verändern, da viele Hochschulen einen genauen Wortlaut vorgeben. Prüfe immer die offiziellen Anforderungen deiner Universität, bevor du die Erklärung einfügst.
Position in der Hausarbeit

Wo genau die eidesstattliche Erklärung eingefügt wird, hängt von den Vorgaben deiner Hochschule ab. Es gibt jedoch zwei gängige Varianten:
- Am Anfang der Arbeit:
Direkt nach dem Deckblatt (eventuell nach Abstract) und vor dem Inhaltsverzeichnis. - Am Ende der Arbeit:
Nach dem Literaturverzeichnis und dem Anhang auf einer eigenen Seite.
Egal, für welche Position du dich entscheidest:
- Die eidesstattliche Erklärung bekommt keine Seitenzahl.
- Sie wird nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt.
- Sie zählt nicht als eigenes Kapitel, sondern ist ein formaler Bestandteil der Arbeit.
Tipp: Überprüfe immer den Leitfaden deiner Universität, damit du die richtige Position wählst – falsche Platzierung kann in manchen Fällen zu einer formalen Ablehnung der Arbeit führen.
Eidesstattliche Erklärung Muster (Download & Beispiel)
Damit du dir keine Gedanken über die Formulierung machen musst, kannst du eine vorgefertigte Vorlage nutzen. Trage nur noch Ort, Datum und deine Unterschrift ein.

Beispiel für eine allgemeine Hausarbeit:
Eidesstattliche Erklärung
Hiermit versichere ich an Eides statt, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne die Hilfe Dritter verfasst habe. Alle verwendeten Quellen und Hilfsmittel habe ich vollständig und korrekt angegeben und Zitate ordnungsgemäß gekennzeichnet.
Ich erkläre außerdem, dass ich die Arbeit weder vollständig noch in Teilen bereits an anderer Stelle im Rahmen eines Prüfungsverfahrens eingereicht habe.
Mir ist bewusst, dass eine falsche Erklärung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Ich stimme einer Plagiatsprüfung zu und versichere, dass die eingereichte digitale und gedruckte Version inhaltlich übereinstimmen.
Ort, Datum Unterschrift
Achte darauf, die Formulierungen an die Vorgaben deiner Hochschule anzupassen. Viele Universitäten bieten eigene Muster als PDF oder Word-Datei an, die du direkt herunterladen kannst.
Häufige Fehler vermeiden
Auch wenn die eidesstattliche Erklärung kurz ist, passieren Studierenden immer wieder typische Fehler. Diese solltest du unbedingt vermeiden:
- Fehlende Unterschrift: Ohne eigenhändige Unterschrift ist die Erklärung ungültig – auch bei digitaler Abgabe.
- Kein Datum eingetragen: Datum ist ein Pflichtbestandteil und muss dem Abgabetag entsprechen.
- Falsche Position: Die Erklärung gehört entweder direkt hinter das Deckblatt oder ans Ende der Arbeit – nie mitten in den Text.
- Seitenzahl vergeben: Sie darf keine eigene Seitenzahl bekommen und nicht im Inhaltsverzeichnis erscheinen.
- Falsche Formulierungen: Verwende die offiziellen Mustertexte deiner Hochschule, um Missverständnisse zu vermeiden.
Wenn du diese Punkte beachtest, ist deine eidesstattliche Erklärung formal korrekt und wird ohne Probleme akzeptiert.
Konsequenzen – Eidesstattliche Erklärung Hausarbeit & Plagiat
Die eidesstattliche Erklärung ist rechtlich bindend. Wer falsche Angaben macht oder eine Arbeit mit Plagiaten einreicht, muss mit ernsten Folgen rechnen:
- Bewertung mit „nicht bestanden“ oder Aberkennung der Note
- Sperre für weitere Prüfungen oder Wiederholungen des Moduls
- Exmatrikulation in besonders schweren Fällen
- Strafrechtliche Konsequenzen, da es sich um eine Erklärung an Eides statt handelt
Universitäten nutzen heute moderne Plagiatserkennungssoftware, die selbst kleinste Textübereinstimmungen erkennt. Deshalb ist es wichtig, alle Quellen korrekt anzugeben und Zitate richtig zu kennzeichnen. Die eidesstattliche Erklärung schützt nicht nur die Hochschule, sondern auch dich selbst, weil sie klarstellt, dass du die Regeln akademischer Integrität eingehalten hast.
Die Eidesstattliche Erklärung richtig abgeben
Die eidesstattliche Erklärung ist mehr als nur ein formales Detail – sie ist dein offizielles Versprechen, dass du wissenschaftlich korrekt gearbeitet hast. Achte darauf, dass sie vollständig, an der richtigen Stelle platziert und mit Datum sowie Unterschrift versehen ist.
So stellst du sicher, dass deine Hausarbeit nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern auch allen formalen Anforderungen entspricht. Nutze eine geprüfte Mustererklärung, überprüfe deine Arbeit auf Plagiate und halte dich an die Vorgaben deiner Hochschule – dann bist du auf der sicheren Seite.

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