Gliederung

Gliederung Hausarbeit

Du hast mit Deinem Dozenten ein Thema für Deine Hausarbeit vereinbart oder eine Richtung bestimmt, in die es gehen soll. Das hast Du gut gemacht. Jetzt kannst Du Dich direkt an die nächsten Schritte machen: Die Literatur-Recherche und das Erstellen einer Gliederung.

Die Gliederung dient dazu, einen roten Faden zu erhalten. Gleichzeitig teilt sie ein zunächst unübersichtliches Projekt in viele kleine Teile, die sich leichter abarbeiten lassen.

Gliederung und Literatur stehen in einer Wechselwirkung. Du liest und schreibst Dir Punkte heraus. Dann recherchierst Du Literatur zu den Punkten. Und daraus ergeben sich wieder neue Aspekte usw. Die Gliederung kann auch mit einem Brainstorming anfangen. Oder die ersten Punkte ergeben sich aus dem Seminar.

Nach eine Weile hast Du eine Reihe von Punkten für die Gliederung gefunden. Dann überlegst Du Dir, wie Du die Punkte ordnest und welche wichtig sind.

Die Gliederung Deiner Hausarbeit erstellen

Hausarbeit GliederungDu musst Dir unbedingt klarmachen, welche Punkte in der Gliederung Deiner Hausarbeit nichts zu suchen haben. Es ist zwar schmerzhaft, bestimmte Aspekte zu streichen, zu denen Du schon Notizen gemacht hast, für die Du ein Buch bestellt und ausgeliehen hast oder die Du besonders interessant findest.

Aber wenn etwas den roten Faden Deiner Hausarbeit verwässert, dann muss das raus. Unter Schriftstellern sagt man: Kill your darlings.

Dieser Schritt ist essentiell. Denn wenn Du Dich beim Grundkonzept Deiner Hausarbeit verrennst, dann kannst Du das später schwer ändern.

Die Gliederung hat einen vorläufigen Charakter. Während Du die Hausarbeit schreibst, werden Punkte hinzukommen. Andere fallen weg. Manche ordnest Du einem höheren Punkt unter und zum Teil werden mehrere Aspekte zu einem zusammengefasst. Das ist ganz normal.

Gliederung Hausarbeit: Das Gespräch mit dem Dozenten

Sobald Du eine Gliederung für Deine Hausarbeit hast, kannst Du mit Deinem Dozenten darüber sprechen. Er kann unverbindlich beurteilen, ob das Ganze grundsätzlich in die richtige Richtung geht.

Wenn Du Dir zur Gliederung der Hausarbeit per E-Mail ein Feedback von Deinem Dozenten holst, so ist der Vorteil, dass Du es schriftlich hast. Wenn Du die Gliederung in einem persönlichen Gespräch mit ihm durchgehst, so ist der Vorteil, dass Du wertvolle Tipps erhältst, die über eine knappe E-Mail hinausgehen.

Wenn Du die Gliederung in einer Sprechstunde besprichst, lohnt es sich, diese zweimal zu drucken. Dann kannst Du dem Dozenten ein Exemplar geben. So lässt sich leichter über die Gliederung sprechen. Es lässt sich auch leichter lesen, als wenn Du es mit der Hand schreibst.

Die nächsten Schritte zur guten Note

  • Obwohl viele Studierende und Wissenschaftler die Einleitung ihrer Hausarbeit als letztes Schreiben, ist es wichtig, sich schon frühzeitig darüber Gedanken zu machen. Klicke auf den Link und erfahre, worauf Du beim Verfassen einer Einleitung achten musst.
  • Wie Du günstig an Microsoft Word kommst, wie Du mit Deinem Dozenten kommunizierst und wie Dein Dozent auf Hausarbeiten von Studierenden guckt, solltest Du Dir unbedingt vor dem Schreiben bewusst machen. Lies dazu einfach schnell Weitere Tipps

(Bildnachweise: pixabay)

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